Glossar

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Degradation

Degradation bezeichnet die physikalische Veränderung von Materialeigenschaften eines Schutzhandschuhs durch das Einwirken einer Chemikalie. So kann es beispielsweise zu Verhärtungen oder Erweichungen des Materials kommen, die die Elastizität oder Weiterreißfestigkeit des Handschuhs beeinflussen. Zusätzlich kann auch das chemische Schutzleistungsverhalten des Handschuhs beeinflusst werden.

Man unterscheidet zwischen reversiblen und irreversiblen Degradationen. Während Materialquellungen in vielen Fällen reversibel sind, stellen Versprödungen, Verhärtungen oder Materialschrumpfung in der Regel irreversible Degradationen dar, die nicht mehr rückführbar sind.

DMF

Dimethylformamid (DMF) ist ein Lösungsmittel, das in zahlreichen Anwendungen der chemischen Industrie sowie zur Herstellung von Handschuhen aus Polyurethan (PU) und Derivaten eingesetzt wird.

DMF ist eine chemischer Stoff, der während der Verwendung eingeatmet oder über die Haut aufgenommen werden kann. Er wird als gesundheitsschädlich bei Einatmen und bei Hautkontakt eingestuft. Im Fall langfristiger oder wiederholter Exposition kann DMF die Funktion der Leber beeinträchtigen. In mehreren Ländern wurden Arbeitsplatzgrenzwerte für DMF festgelegt, welche die maximal zulässige Konzentration des Stoffes in der Luft angeben. Die PU-Handschuhe von MAPA entsprechen diesen Anforderungen.

Um das Risiko einer DMF-Exposition komplett auszuschließen, eignen sich die Schutzhandschuhe von MAPA Professionnel, die mit Nitril beschichtet sind (z.B. Ultrane 553, Ultrane 562, Krynit 563 sowie alle Handschuhe mit Grip&Proof-Beschichtungstechnologie wie Ultrane 500/525/526, Krynit 580/599/600/582 oder Kronit 380). Auch die Handschuhe Ultrane 510, Krytech 511 sowie Krytech 531, bei denen die Air&Durable-Beschichtungstechnologie angewendet wird, sind DMF-frei. Diese drei Produkte sind mit einem äußerst abriebfesten und atmungsaktiven Polymer auf Wasserbasis beschichtet.

Durchbruchzeit

Die Durchbruchzeit bezeichnet die Dauer zwischen dem ersten Kontakt einer Prüfchemikalie auf der Außenfläche eines Schutzhandschuhs und ihrem anschließenden Auftreten auf der Handschuhinnenseite. Es wird also die Durchdringung (Permeation) einer Chemikalie durch das Handschuhmaterial auf molekularer Ebene getestet.

 

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