Glossar

A

anatomisch

Handschuhe sind anatomisch geformt, wenn es sowohl für die rechte als auch linke Hand eine eigene Form gibt.

AQL

AQL - Acceptable Quality Level - ist ein statistischer Messwert zur Qualitätsbestimmung. Er wird angewendet bei Produkten, die durch die Prüfung zerstört werden würden - wie z.B. Einmalhandschuhe. Folglich wird nicht jeder einzelne Handschuh getestet, sondern die Prüfung findet stichprobenartig statt. Aus der Stichprobe wird auf die Qualität der Gesamtmenge geschlossen.

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B

Baumusterprüfung / Baumusterprüfbescheinigung
-
beidhändig

Handschuhe, die beidhändig sind, können an beiden Händen gleichermaßen getragen werden. Dies trifft vorwiegend auf Einmalhandschuhe zu.

Berufsdermatosen

Berufsdermatosen sind Erkrankungen der Haut, die auf berufliche Einflüsse oder Tätigkeiten zurückzuführen sin. In den meisten Fällen leiden die Betroffenen an einem irritativen allergischen Ekzem, dass durch direkten Kontakt zu schädlichen Stoffen entsteht. 

Die Grip&Proof-Schutzhandschuhe von Mapa Professionnel reduzieren durch ihre spezielle Nitrilbeschichtung das Risiko von Dermatosen beim Umgang mit Teilen, die mit Ölen, Fetten oder Schmierstoffen behandelt werden. 

Beschleuniger

Beschleuniger oder Akzeleratoren (z.B. Thiurame, Dithiocarbamate) sind chemische Stoffe, die im Herstellungsprozess von Schutzhandschuhen aus Elastomeren eingesetzt werden. Sie sorgen vor allem dafür, dass der Handschuh elastisch und widerstandsfähig ist.

Unverträglichkeiten gegen diese Stoffe können auftreten, sind aber selten. Mapa Professionnel weist den Einsatz von Beschleunigern in seinen technischen Datenblättern aus. 

Butyl

Butyl bietet eine hervorragende chemische Beständigkeit gegenüber Ketonen, Säuren, Estern und Aminderivaten. Es ist ein flexibles, synthetisches Material, das die Fingerfertigkeit des Anwenders erhält. Da Butyl ein sehr hochwertiges Material ist, fällt es in die Kategorie der Spezialpolymere. Diese werden nur für Anwendungen eingesetzt, die einen besonders hohen Schutz gegen bestimmte Chemikalien erfordern.

Allerdings weist Butyl bei starken mechanischen Belastungen nur eine geringe Beständigkeit auf. Daher empfiehlt sich ein Handschuh mit höherer Wandstärke und Baumwollinnenstrick einzusetzen, um so die mechanische Beständigkeit und damit auch die Haltbarkeit zu erhöhen. Butyl eignet sich nicht bei längerem Kontakt mit aromatischen oder chlorierten Lösungsmitteln, da diese zu einer schnellen Degradation des Materials führen.

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C

CE-Kennzeichnung
-
Chloriniert

Sorgt für leichtes An- und Ausziehen der Handschuhe, ohne dass eine höhere Materialstärke oder der Einsatz von Puder erforderlich ist. Verringert das Allergierisiko bei Handschuhen aus Naturlatex.

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D

Degradation

Degradation bezeichnet die physikalische Veränderung von Materialeigenschaften eines Schutzhandschuhs durch das Einwirken einer Chemikalie. So kann es beispielsweise zu Verhärtungen oder Erweichungen des Materials kommen, die die Elastizität oder Weiterreißfestigkeit des Handschuhs beeinflussen. Zusätzlich kann auch das chemische Schutzleistungsverhalten des Handschuhs beeinflusst werden.

Man unterscheidet zwischen reversiblen und irreversiblen Degradationen. Während Materialquellungen in vielen Fällen reversibel sind, stellen Versprödungen, Verhärtungen oder Materialschrumpfung in der Regel irreversible Degradationen dar, die nicht mehr rückführbar sind.

DMF

Dimethylformamid (DMF) ist ein Lösungsmittel, das in zahlreichen Anwendungen der chemischen Industrie sowie zur Herstellung von Handschuhen aus Polyurethan (PU) und Derivaten eingesetzt wird.

DMF ist eine chemischer Stoff, der während der Verwendung eingeatmet oder über die Haut aufgenommen werden kann. Er wird als gesundheitsschädlich bei Einatmen und bei Hautkontakt eingestuft. Im Fall langfristiger oder wiederholter Exposition kann DMF die Funktion der Leber beeinträchtigen. In mehreren Ländern wurden Arbeitsplatzgrenzwerte für DMF festgelegt, welche die maximal zulässige Konzentration des Stoffes in der Luft angeben. Die PU-Handschuhe von MAPA entsprechen diesen Anforderungen.

Um das Risiko einer DMF-Exposition komplett auszuschließen, eignen sich die Schutzhandschuhe von MAPA Professionnel, die mit Nitril beschichtet sind (z.B. Ultrane 553, Ultrane 562, Krynit 563 sowie alle Handschuhe mit Grip&Proof-Beschichtungstechnologie wie Ultrane 500/525/526, Krynit 580/599/600/582 oder Kronit 380). Auch die Handschuhe Ultrane 510, Krytech 511 sowie Krytech 531, bei denen die Air&Durable-Beschichtungstechnologie angewendet wird, sind DMF-frei. Diese drei Produkte sind mit einem äußerst abriebfesten und atmungsaktiven Polymer auf Wasserbasis beschichtet.

Durchbruchzeit

Die Durchbruchzeit bezeichnet die Dauer zwischen dem ersten Kontakt einer Prüfchemikalie auf der Außenfläche eines Schutzhandschuhs und ihrem anschließenden Auftreten auf der Handschuhinnenseite. Es wird also die Durchdringung (Permeation) einer Chemikalie durch das Handschuhmaterial auf molekularer Ebene getestet.

 

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E

Elastizität

Die Eigenschaft eines Materials unter Krafteinwirkung, z.B. durch drücken oder dehnen, seine Form zu verändern und bei Wegfall der einwirkenden Kraft in die Ursprungsform zurückzukehren.

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F

Fluorelastomer

Fluorelastomer ist ein leistungsstarkes Polymer, das für längeren Kontakt mit aromatischen Lösungsmitteln, schwefelhaltigen Verbindungen und Aminen geeignet ist.

Aufgrund der Mehrschichttechnologie verfügen die Handschuhe aus Fluorelastomer von Mapa Professionnel über eine hohe chemische Beständigkeit und eine hervorragende Flexibilität.

Fluorelastomer ist ein hochwertiges Material, das damit in die Kategorie der Spezialpolymere fällt, die nur für Anwendungen eingesetzt werden, die einen sehr hohen Schutz gegen bestimmte Chemikalien erfordern.

Hinweis: Fluorelastomer ist nicht für den längeren Kontakt mit Ketonen, organischen Säuren und Acetaten geeignet.

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G

Gefütterte Handschuhe

Gefütterte Handschuhe bestehen aus einem textilen Trägermaterial, welches aus unterschiedlichen Fasern oder Fasergemischen bestehen kann, z.B. Nylon, PEHD oder Lycra. Das Trägermaterial wird i.d.R. durch einen oder mehrere Tauchvorgänge beschichtet.

Bei den Chemikalienschutzhandschuhen Stansolv AK-22 381, StanZoil NK-22 382 und Butoflex BK-22 650 wird in einem patentierten Herstellverfahren das Trägermaterial eingeklebt.

Gepudert

Erleichtert das An- und Ausziehen des Handschuhs ohne die Wandstärke zu erhöhen.

Grip & Proof

Die Grip&Proof-Nitrilbeschichtung von Mapa Professionnel bietet durch ihren mehrschichtigen Aufbau zuverlässigen Schutz vor Flüssigkeiten und Ölen, sicheren Umgang mit feuchten oder rutschigen Objekten sowie eine lange Nutzungsdauer. 

Angewendet wird diese hochleistungsfähige Beschichtungstechnologie bei den Schutzhandschuhen Ultrane 500, Ultrane 525 und Ultrane 526 gegen mechanische Risiken sowie dem Krynit 580, Krynit 582, Krynit 599, Krynit 600 und Kronit 380 gegen Schnittgefahren. 

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H

Handschuhplan

Übersichtliche Darstellung aller Schutzhandschuhe, die am jeweiligen Arbeitsplatz bzw. Einsatzbereich einer Abteilung verwendet werden sollen.

Diese Handschuhempfehlung basiert auf einer eingehenden vor-Ort-Arbeitsplatzanalyse. Durch die eindeutige Regelung wird die Verwechslungsgefahr erheblich reduziert und somit auch das Unfall- sowie Verletzungsrisiko bzw. die Sicherheit des Mitarbeiters erhöht.

Sie haben Interesse am MAPA-Handschuhplankonzept und möchten mehr Informationen bzw. einen Termin vereinbaren? Hier geht es zum Kontaktformular.

Hitze-Kontaktzeit-Kurve

Mapa Professionnel bietet für jeden seiner Hitzeschutz-Handschuhe eine grafische Darstellung, die die beiden Parameter "Temperatur des Werkstückes" und "Kontaktzeit" berücksichtigt. Mit einem Blick ist erkennar, wie lange der jeweilige Handschuh den Träger bei direktem Kontakt mit einem heißen Gegenstand sicher schützt. Beachten Sie bitte, dass diese Darstellung als Richtwert gilt und weitere Faktoren bzw. individuelle Arbeitsplatzbedingungen sind zu berücksichtigen. 

Sie finden die Wärme-Kontaktzeit-Kurven auf den jeweiligen Produktseiten bzw. in unserem Downloadbereich. Das Mapa Professionnel Hitzeschutz-Sortiment finden Sie hier.

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I

ISO 13997

Die ISO 13997 ist eine Testmethode zur Bestimmung der Schnittfestigkeit eines Handschuhs. Eine gerade Klinge bewegt sich einmalig über das Probenstück. Dabei wird die minimale Kraft ermittelt, die benötigt wird, um das Handschuhmaterial nach 20 Millimetern zu zerschneiden. Das Ergebnis wird in Newton (N) bzw als Äquivalent in Gramm (g) ausgedrückt.

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K

Konformitätsbescheinigung

Mit der EG-Konformitätsbescheinigung bestätigt der Hersteller (oder sein in der Europäischen Gemeinschaft niedergelassener Bevollmächtigter) rechtsverbindlich, dass sein Produkt alle Anforderungen der auf dieses Produkt anwendbaren EG-Richtlinien erfüllt oder mit der Bauart konform ist, für die eine EG-Baumusterprüfbescheinigung ausgestellt wurde. 

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L

Lebensmitteleignung

Schutzhandschuhe, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmittel unmittelbar oder mittelbar in Kontakt zu kommen, müssen ausreichend inert sein. D.h. dass von ihnen keine Stoffe in solchen Mengen in Lebensmittel übergehen, die die Gesundheit von Menschen gefährden oder die Lebensmittelqualität beeinträchtigen könnten.

Mapa Professionnel hat eine komplette Reihe mit spezifischen Produkten entwickelt, welche die strengen europäischen und nationalen Anforderungen an Materialien und Gegenstände mit Lebensmittelkontakt erfüllt - die MAPA FoodExpert-Serie. Zusätzlich schützen die Handschuhe die Mitarbeiter vor häufig hautreizenden Stoffen (z.B. Wasser, Fette/Öle oder Reinigung-/Desinfektionsmittel) sowie gegen physikalische Einflüsse (z.B. Schnitte oder Hitze bzw. Kälte).

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N

Naturlatex

Naturlatex bietet außergewöhnliche Flexibilität und Elastizität. Handschuhe aus Naturlatex passen sich der Handform an und erhalten dadurch die Fingerfertigkeit und den Komfort des Anwenders, auch bei Tätigkeiten in kalter Umgebung. Dieses Polymer hat selbst bei geringen Wandstärken hervorragende mechanische Eigenschaften. Es zeichnet sich vor allem durch eine gute Weiterreiß- und Durchstichfestigkeit aus. Im Umgang mit Chemikalien schützt Naturlatex gegen zahlreiche Säuren, Basen, Alkohole und Ketone.

In einigen seltenen Fällen können Naturlatexproteine allergische Reaktionen hervorrufen. Personen mit einer Allergie auf Naturlatexproteine empfehlen wir daher den Gebrauch von synthetischen Materialien wie Nitril oder Neopren. Naturlatex empfiehlt sich nicht für den Kontakt mit Ölen, Fetten, Erdölprodukten, stark oxidierenden Säuren sowie aromatischen oder chlorierten Lösungsmitteln. Außerdem kann sich Naturlatex bei längerer Einwirkung von Licht, UV-Strahlen oder Ozon zersetzen.

Neopren

Neopren ist ein äußerst vielseitiges Polymer aufgrund seiner ausgezeichneten Beständigkeit gegen Chemikalien und seiner hohen Flexibilität. Es schützt sehr gut gegen Säuren, Basen, Öle, Fette, Alkohole, Erdölprodukte, Ketone, aliphatische Lösungsmittel sowie zahlreiche Industriegase und -dämpfe. Darüber hinaus bietet die hohe Flexibilität des Materials optimale Fingerfertigkeit und hohen Komfort.

Neopren weist hervorragende thermische Eigenschaften auf: Es bietet Schutz gegen Kontaktwärme und -kälte sowie Feuerbeständigkeit (geeignet für Anwendungen in der Nähe von Flammen). Neopren weist ein gutes Alterungsverhalten auf, da es sich bei längerer Einwirkung von Licht, Ozonoder UV-Strahlen nicht zersetzt.

Auf der anderen Seite hat Neopren bei starken Belastungen in chemischen Umgebungen nur eine geringe mechanische Beständigkeit. In solchen Arbeitsumgebungen empfiehlt MAPA Professionnel einen Handschuh mit hoher Wandstärke sowie Baumwollinnenstrick einzusetzen, um so die mechanische Beständigkeit und damit auch die Haltbarkeit des Handschuhs zu erhöhen. Neopren eignet sich nicht für den langen Kontakt mit stark oxidierenden Säuren sowie aromatischen oder chlorierten Lösungsmitteln, weil diese zu einer schnellen Degradation des Neoprens führen.

Nitril

Nitril oder auch Butadien-Acrylonitril-Kautschuk (NBR) genannt, bietet im Allgemeinen eine sehr gute Beständigkeit gegen Öle, Fette und Kohlenwasserstoffderivate sowie gegen aromatische oder chlorierte Lösungsmittel. Es zeichnet sich durch eine hervorragende Abrieb- und Durchstichfestigkeit aus. Nitril ist proteinfrei und hat nur einen geringen Anteil an Beschleunigerstoffen. Daher ist es selbst bei langen Tragezeiten sehr hautverträglich.

Dafür ist Nitril im Vergleich zu anderen Elastomeren steifer. Dadurch kann unter Umständen die Fingerfertigkeit leicht eingeschränkt werden. Dieser Effekt wird bei Einsatz in kalten Umgebungen (< -40°C) noch verstärkt. Nitril ist nicht geeignet für den längeren Kontakt mit Ketonen, stark oxidierenden Säuren, Estern oder Aldehyden.

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O

OEKO-TEX® Standard 100

Der OEKO-TEX® Standard 100 ist ein weltweit unabhängiges und einheitliches Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Roh-, Zwischen- und Endprodukte aller Verarbeitungsstufen. Dabei wird über den gesetzlichen Standard hinaus geprüft, d.h. auch nicht gesetzlich geregelte Stoffe, die aber bekanntermaßen als gesundheitsbedenklich gelten, werden bei der Testung berücksichtigt. Dabei gilt: Je intensiver der Hautkontakt mit dem Textil, desto strengere Anforderungen müssen erfüllt werden. Für Schutzhandschuhe gilt die zweithöchste der vier Produktklassen - Klasse II.

Die Schutzhandschuhe Ultrane 550 und Ultrane 551 von Mapa Professionnel sind nach OEKO-TEX® Standard 100 zertifiziert.

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P

Permeation

Die Permeation ist das Durchdringen des Handschuhmaterials von einer Chemikalie auf molekularer Ebene. Hierbei „wandern" (diffundieren) die Moleküle mit der Zeit durch das Schutzmaterial und gelangen auf diese Weise zur Haut des Anwenders. Die Permeation eines Gefahrstoffes durch das Schutzmaterial vollzieht sich in drei Schritten: An der Oberfläche des Handschuhes wird der Gefahrstoff von dem Schutzmaterial aufgenommen (Absorption), anschließend wandern die Moleküle in Richtung des Konzentrationsgefälles durch die Schutzmembran D(iffusion), bis sie auf der Innenseite des Handschuhes wieder abgegeben werden, um schließlich in Kontakt mit der Hand und somit der Haut des Verwenders zu kommen (Desorption).

Bei der Permeation ist es wichtig zu wissen, dass die Molekülwanderung durch das Material praktisch schon beim ersten Kontakt mit der chemischen Substanz beginnt und fortschreitet, auch wenn der Kontakt zwischen dem Handschuh und der Chemikalie noch vor dem Erreichen des Durchbruches zeitweilig oder ganz unterbrochen wird. Dieser Effekt ist für die Frage nach der Wiederverwendung von Chemikalienschutzhandschuhen von entscheidender Bedeutung, denn oftmals ist keine sichtbare Beschädigung oder Durchdringung des Handschuhs zu erkennen.

PVC

PVC bzw. Polyvinylchlorid bietet gute Beständigkeit gegen zahlreiche Säuren und Basen sowie gute mechanische Beständigkeit für Handschuhe mit Baumwollinnenstrick. PVC enthält keine Allergene wie Proteine oder Beschleuniger und ist daher besonders hautverträglich. Zusätzlich weist PVC ein gutes Alterungsverhalten auf: Es zersetzt sich nicht bei längerer Exposition gegenüber Licht, Ozon oder UV-Strahlen. PVC-Handschuhe können daher sehr lange gelagert werden, ohne dass sich ihre Eigenschaften verändern.

Beim Umgang mit chemischen Lösungsmitteln wie Ketonen oder Alkanen wird jedoch vom Gebrauch von PVC-Handschuhen abgeraten, da der Kontakt mit diesen Produkten zu einer Extraktion der Weichmacher und somit zu einer Verhärtung des Handschuhs führt. Für den Umgang mit heißen Teilen (>80°C) sind diese Handschuhe ebenfalls ungeeignet, da PVC bei hohen Temperaturen schmilzt.

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R

REACH

REACH = Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals (Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien)

Die am 01. Juni 2007 in Kraft getretene REACH-Verordnung regelt europaweit die Herstellung, die Inverkehrbringung und den Umgang mit Industriechemikalien zur Verbesserung des Schutzes der menschlichen Gesundheit und der Umwelt.

Zudem benennt die Verordnung besonders besorgniserregende Stoffe (SVHCs = Substances of Very High Concern). Diese können schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen oder die Umwelt haben.

Alle Schutzhandschuhe von Mapa Professionnel erfüllen die gesetzlichen Anforderungen gemäß der REACH-Verordnung 1907/2006.

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S

Schneidflüssigkeit und Kühlschmierstoff

Kühlmittel und Schneidflüssigkeiten sind bei vielen Bearbeitungsprozessen unverzichtbar: bei der Metallbearbeitung sorgen sie für das Abführen von Spänen und gewährleisten die Schmierung sowie Kühlung zwischen Werkzeug und Werkstück; beim Glasschneiden verbessert die Schneidflüssigkeit u.a. die Trennbarkeit des Glases und verbessert das Gleiten des Schneidwerkzeugs.

Allerdings können sie auch die Ursache einer berufsbedingten Hauterkrankung sein. Selbst wenn der verwendete Stoff nur gering hautschädigend sein sollte, wirkt er über einen längeren Zeitraum wiederholt auf die Haut ein, können Ekzeme die Folge sein. Geeignete Schutzhandschuhe bieten einen guten Schutz gegen schädliche Stoffe, die äußerlich wirken. 

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T

Textilgefüttert

Innen Baumwollstrick oder Synthetikmaterial für besseren Tragekomfort.
Besonders für Langzeitarbeiten geeignet.

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U

Ungefütterte Handschuhe

Handschuhe ohne Träger- oder Innenmaterial

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V

Velourisiert

Textilfasern auf Baumwollbasis im Handschuhinneren. Fühlt sich weich und flauschig an, vergleichbar mit einem feinen Teppichboden. Gute Schweißaufnahme.

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W

Weichmacher

Weichmacher werden in Handschuhen aus Vinyl eingesetzt, um das Material weicher und flexibler zu machen. Durch Fette oder Lösungsmittel können Weichmacher aus dem Handschuh herausgelöst werden. Das Material verhärtet sich, wird spröde und die mechanische Belastbarkeit des Handschuh reduziert sich.

Mapa Professionnel weist den Einsatz von Weichmachern in seinen technischen Datenblättern aus.

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Z

Z-Pattern-Profil

Exklusive Prägung der Handschuhaußenseite im Handflächenbereich und an den Fingern. Flüssigkeiten werden besonders gut abgeleitet und feuchte, rutschige oder ölige Gegenstände können sicher gehandhabt werden.

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